Unterstützt den Streik der WGA!

Am 28.11.2007 um 12 Uhr mittags demonstrierten etwa 80 Drehbuchautorinnen und -autoren (zusammen mit Regisseuren und Schauspielern) vor der symbolträchtigen Kulisse des Brandenburger Tors in Berlin ihre Solidarität mit den streikenden amerikanischen Kollegen.
Auch Autoren in Dublin, Paris, Amsterdam, London, Sydney, Auckland, Montreal und Toronto gingen an diesem Tag auf die Straße.
Seit dem 5.11. streiken die amerikanischen Drehbuchautoren. Durch den Streik — und dank der prominenten Unterstützung — wird der Weltöffentlichkeit gezeigt:
Ohne Buch kein Film!
Der Autorenstreik ist auch für die hiesigen Urheber von ausgesprochen großer Bedeutung: In Europa ist die Entwicklung ähnlich wie in Amerika, sie geht dahin, die Autoren nicht an den Erlösen aus den Verwertungen — v.a. der neueren Verwertungen wie DVD, Internet und Mobile Devices — zu beteiligen und ihre Rechte immer weiter zu beschneiden. Von einer angemessenen Vergütung kann deshalb schon lange nicht mehr gesprochen werden.
Unterstützen auch Sie den Streik der Drehbuchautoren. Informieren Sie sich hier und auf den Streikblogs der amerikanischen Kollegen über Aktionen und Petitionen, an denen sich jeder beteiligen kann. Bleiben Sie auf dem Laufenden, indem Sie den Newsfeed dieser Seite abbonieren. Denn den schönen Dialog aus Ihrem Lieblingsfilm, den eingängigen Spruch aus dem Trailer im Kino, die faszinierende Fortsetzungsgeschichte am Montag Abend im TV hat jemand geschrieben, und dieser jemand verdient eine angemessene Beteiligung am Erfolg seiner Ideen!
Pressemitteilung des Verbandes Deutscher Drehbuchautoren zum Streikbeginn
18. Februar 2008 um 23:54
Es gibt kein Kino ohne Köpfe, die alles ausdenken und aufschreiben! Ohne den Film gäbe es keine Kultur. Der Tod aller Cineasten! Unterstützt den Streik, denn er ist wichtig. Es sollen viele weitere gute Filme laufen. Der Gedanke, dass Drehbuchautoren mit roten Zahlen motiviert schreiben, ist bedrückend. Sie sollen doch auch Freude am Ergebnis haben!